Das Eis wird dünner 

Alle die von euch regelmäßig unsere Taxi-Zeitung lesen wissen, dass ich mich seit fast 2 Jahren in der Rubrik „E-Taxi Nein Danke!“ mit dem Thema E-Auto befasse. Anfänglich am Standplatz angesprochen wurde ich von der einen Seite in die Richtung Zukunftsblind, Schwarzseher, Benzin-Bruder und so weiter. Die anderen meinten bleibt dran. Wie man sieht hat sich das Blatt gewendet und fast allen Medien wurde zeitgleich einer Gehirnwäsche gleichend getrommelt wie toll das grüne klimaschützende nachhaltige E-Auto ist und es alternativlos dazu beiträgt, dass der Planet Erde nicht in absehbarer Zeit verbrennt. Da ich an diesen Unsinn nicht glaube, bin ich gewohnt genau zu recherchieren, bevor meine Artikel in unserer ÖTZ erscheinen und auf nachweisbaren Fakten beruhen. 
 
Fakt 1 die EU hat anscheinend einen Ruderclub gegründet. Sie rudern allerdings nicht nach vorne sondern zurück. Das Projekt E-Auto wird zunehmend dunkelgrün. Fakt 1 zeigt uns welche Idiotie uns verkauft werden soll. Im März erschienene Ausgabe des Magazins Der Spiegel mit der Überschrift „Der Elektroschock, Deutschland verzweifelt am E-Auto“. Weiters da die Subventionen vorbei sind bleiben die Händler auf ihren E-Autos sitzen weil sich Politiker „Achtung“ Wissen angemaßt haben das nicht stimmt. Bei uns haben derzeit hauptsächlich Firmen E-Autos aufgrund der Förderungen gekauft wie die Post, Wiener Linien, Wien Energie und so weiter. 
 
Fakt 2 für E-Autos brauchen alle Werkstätten spezielle Werkzeuge die die Reparaturkosten um 20 bis 30% steigern. Des Öfteren braucht es sogar eine neue Batterie, wo wir schon bei 8 bis 10.000 € sind. Na wie die abgehobenen Green-Deal-Fanatiker denken sind solche Kosten für Besitzer eines E-Autos locker zu bezahlen. 
 
Fakt 3 in Deutschland gibt es eine Stadt namens Oranienburg, wo es dem Vernehmen nach nicht möglich ist, neue Häuser an das öffentliche Stromnetz anzuschließen. Warum? Das kann nicht sein. Doch es ist so, da Wärmepumpen und E-Schnell-Ladestationen so viel Energie verbrauchen, dass der Rest das Nachsehen hat. Obwohl Atomstrom plötzlich grün ist, bleibt es zu Hause finster. Was ist die Lösung? Ja, kauft grüne Kerzen.
 
Fakt 4: der Vorreiter für E-Mobilität namens Tesla muss mit seinen Autos billiger werden und dem Vernehmen nach droht jedem dritten Mitarbeiter die Kündigung. 24.04.2024 Kronen Zeitung Titelseite: Zweifel am Verbrenner aus 25 wird immer zweifelhafter. Werden die Mainstream- Medien plötzlich wach und erkennen, dass der Green-Deal doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Zeigt sich, dass die Schwurbler doch recht haben. Ich denke schon. Laut einer aktuellen Umfrage entscheidet sich beim Kauf eines neuen Autos der Großteil der Österreicher für einen Benziner oder Diesel. Der Hausverstand lässt grüßen. 
 
Fakt 5 es wurde schon länger bekannt, dass unser Stromnetz der Nachfrage nicht gewachsen ist. Es müssen mindestens 40 Milliarden Euro investiert werden. Soll heißen auf Dauer wird jeder von uns mit einem hohen Strompreis dazu beitragen, müssen diese Ideologie zu finanzieren. Danke. Danke an euch Grüne für diese Bürde.
 
Fakt 6 vor kurzem wurde das sogenannte Lieferkettengesetz beschlossen, was besagt, dass sich Unternehmen davon überzeugen müssen, das Produkte, egal von wo sie kommen, nachhaltig sind z.B. keine Ausbeutung von Mitarbeitern, fairer Preise, und so weiter. Wie von mir schon vor langem da gelegt braucht der Green-Deal sogenannte seltene Erden, also Kobalt und Co. Allerdings ist auch bekannt, dass im Kongo und anderen Gebieten Kinder zum Einsatz kommen um diese Erden zu befördern Frage: wird Kinderarbeit plötzlich genauso grün wie Autostrom? Entweder wird der Einsatz von Kindern medial totgeschwiegen oder verkaufen uns namhafte Experten mit fadenscheinigen Argumenten, dass eh alles in Ordnung ist. Wir werden sehen. Doch alle von mir da gelegten Fakten können unsere Eleonore Gewessler nicht erschüttern. Es passt alles, wir sind am richtigen Weg, im grünen Bereich.
 
 Euer Wolfgang Schlader 
 
 

Wie geht es weiter?

Es ist schon einige Jahre her. Damals hat eine Lebensmittelkette in ihrer Werbung auf einen sogenannten Hausverstand hingewiesen. Wer ihn einsetzt, kauft dadurch günstiger ein. Kann es sein, dass diese Fähigkeit ein Come-Back feiert? Wenn wir Glück haben, dann ja!

In den Servus Nachrichtung am 4.1.2024 gaben Autohändler zu, dass der erwartetet Ansturm auf E-Autos, was die Verkaufszahlen betrifft, weiterhin auf sich warten lässt. Die bis Dato ausgelieferten E-Autos waren Vorbestellungen auf Grund von Lieferproblemen. Wenn ich so beobachten, welche E-Modelle unterwegs sind, sehe ich vorwiegend große Tesla, BMW, Mercedes und Audi. Alles Autos ab 60.000 Euro aufwärts. Bei einer Leasingrate von 700.- Euro, die du mal verdienen musst, ist ein 60.000 Euro E-Taxi in 8,5 Jahren ausbezahlt. Auf die dürftige Lademöglichkeit für uns und von wo der ganze Strom herkommen soll, möchte ich jetzt nicht eingehen. Wer meine bisherigen Artikel „E-Taxi- Nein, danke!“ gelesen hat, weiß das. Mir sagt mein Hausverstand schon lange: „Hier stimmt etwas hinten und vorne nicht“. Zum Beispiel die Reichweite, die von den Herstellern angegeben wird. Da wird beim Testen gestrickt und manipuliert (Beklebte Rückspiegel usw.), dass sich die Balken biegen. Einer Familie in Oberösterreich hat es jetzt gereicht, da sie feststellen mussten, dass die Reichweite ihres E-Autos maximal 50% ausmacht als wie vom Hersteller angegeben. Dem Vernehmen nach haben sie geklagt und möchten den Schrott loswerden. Hut ab!

Im Vergleich zu uns gibt es in anderen Teilen der Erde den Winter noch, z.B. in Amerika. Am Parkplatz der Autoverleihfirma Hertz, nicht gerade ein Kleinunternehmen, sind sie in Reih und Glied gestanden, die Teslas. Problem war, dass kein einziger zum Starten war. Woraufhin Hertz beschlossen hat, den E-Fuhrpark drastisch zu verkleinern und wieder auf Verbrenner umzusteigen. Tja, manchmal braucht der Hausverstand einen kleinen Schups. Es gibt aber auch Menschen, um die der Hausverstand einen großen Bogen macht, da sinnlos. Ich denke da speziell an unsere geliebte Verkehrsministerin Gewessler. Sie möchte z.B. für die gescheiterten Existenzen, die sich auf den Straßen ankleben, fallweise betonieren, Wärmewesten, damit sie nicht frieren. Neuerster Geniestreich: das grün Blinken bei den Ampeln soll abgeschafft werden, mit dem Argument, dass der Verkehr besser fließt. Aha. Soll heißen bei einer Zeitersparnis von 4 Sekunden fließt der Verkehr besser. Jetzt mal ehrlich: Für wie blöd hält uns diese Frau? Aber das Beste kommt noch. Das soll nur für bestimmte Ampeln gelten. Also Freunde, lernt diese Ampeln auswendig, damit ihr rechtzeitig bremst in der Hoffnung, dass der Hintermann auch dementsprechend reagiert. Soviel zur Verkehrssicherheit. Liebe Eleonore, kümmere dich lieber um dein so hoch gelobtes Klima-Ticket, dass die ÖBB in ein Chaos gebracht hat.

Kurzfristig, wie ein Silberstreifen am Horizont habe ich geglaubt, dass der Hausverstand die Flinten Uschi, wie sie liebevoll in der BRD genannt wird, also Fr. von der Leyen gestreift hat. Sie meinte unlängst, das Verbot für Verbrenner ab 2035 nochmals zu überdenken. Halt, Vorsicht! Wie wir wissen, stehen die EU Wahlen vor der Tür. Der Hausverstand sagt mir, dass vor den Wahlen das Blaue vom Himmel versprochen wird, nur um weiterhin an der Macht zu bleiben, um dann vergessen zu werden.

Zum Schluss in eigener Sache:

In eigener Sache heißt, dass ich die Verantwortung für die nachfolgenden Zeilen übernehmen. Kaum ist die Corona Hysterie abgeklungen sind die Experten diesbezüglich verschwunden, so wird uns von einigen Seiten mit medialer Unterstützung vorgeschrieben wie wir heizen sollen, wie wir uns fortbewegen sollen (am besten mit dem Lastenrad oder zu Fuß), was wir essen sollen oder auch denken sollen. Die Reaktion für die schleichende Diktatur war gewaltig. Von den staatlichen Sendern nur am Rande erwähnt die massiven Bauern Proteste (ohne Bauern hätten wir nur mehr Fleisch vom 3D-Drucker am Teller) in ganz Europa. Angeschlossen haben sich die Frächter und Klein- und Mittelbetriebe wie Schlosser, Tischleer, Installateure, Bäcker, usw. Auch das eine oder andere Taxi war zu sehen. Die Jungs in Belgien und Frankreich haben ihren Unmut besonders kundgetan. Als z.B. der Präsident von Frankreich Macron eine Landwirtschaftsmesse besuchte um zu zeigen, dass er die Bauern versteht, waren die Proteste so massiv, dass er im Laufschritt das Gelände verlassen musste. Fazit: Es kommt nicht mehr darauf an, was wir dürfen oder müssen. Nein, es kommt darauf an, was wir uns noch gefallen lassen, sagt der Hausverstand.

Schreibt uns eure Meinung!

Euer W. Schlader (19.03.2024)

Der nächste Anschlag der EU auf unsere Mobilität

Bevor ich auf mein Hauptthema eingehe (siehe oben) kommen einige Schmankerl der letzten Wochen. Zuerst ein Abstecher nach Bayern. Am 5.9.23 wurde in München die IAA Auto Messe eröffnet. Dem Vernehmen nach hieß die Messe unter vorgehaltener Hand „China-Messe“. Warum? Weil die meisten Ausstellungsflächen von chinesischen Firmen gemietet wurden. Somit haben sich die Prognosen der deutschen Autoindustrie bewahrheitet, dass durch den Irrsinn namens Green-Deal China mit fetten Gewinnen in Europa rechnet. Den verantwortlichen Politikern ist es anscheinend egal, dass tausende Arbeitskräfte (diesmal echte Fachkräfte) nicht nur in Deutschland, sondern auch bei uns ihren Job verlieren werden. Seit Monaten belehrt uns das EU Parlament, dass wir unabhängiger vom Ausland werden müssen. Diesen geistigen Riesen ist wohl entgangen, dass sie uns direkt in die nächste Abhängigkeit führen. Denn wer ist führend in der Herstellung von Batterien für die so beworbenen E-Autos? China.

 

Am 23.10.23 Servus Nachrichten. Dem Vernehmen nach haben namhafte Experten mit ihren Gutachten bewiesen, dass die Angaben punkto Reichweite der E-Autos bei weitem nicht der Realität entsprechen. Sie bestätigen, dass die Alltagstauglichkeit der E-Autos mehr als zweifelhaft ist. Diese Erkenntnis im privaten Einsatz. Frage: Wie sollen dann wir mit diesem Schrott unser Geschäft gewinnbringend schaffen? Zurück nach Österreich.

 

Zum X. Mal wurde uns von der EU Kommission ein idiotischer Vorschlag zur Verkehrssicherheit präsentiert. Alle ab 70 Jahren sollen alle 5 Jahre entweder eine Selbsteinschätzung zur Fahrtauglichkeit ausfüllen, oder eine amtliche Untersuchung absolvieren. Nach dieser Untersuchung wird bei über 60-jährigen der Führerschein um 7 Jahre verlängert, bei über 70-jährigen 5 Jahre, bei über 80-jährigen auf 2 Jahre befristet. Bei Autos ab 1,8 Tonnen, also jeder größere Mittelklassewagen und SUV, muss ein zusätzlicher Führerschein namens B+ gemacht werden. Viele Taxiunternehmer wissen das trotz jahrzehntelanger Einzahlen in das Pensionssystem unsere Pension ein glatter Hohn ist. Nichts da mit der Pension den goldenen Herbst genießen. Nein, überhaupt in Zeiten wie diesen heißt es brav weiter hakeln. Damit wir recht und schlecht über die Runden kommen. Außerdem zeigt sich der Irrwitz, die Nicht-Kenntnis, dass auch Feuerwehr und Rettungsautos damit gemeint sind. Nicht zu vergessen, die Kranken- und Behindertentransporte. Natürlich wird der Zusatz-Führerschein nicht gratis sein. Unsere geliebte Verkehrsministerin Gewessler sieht diesen Vorschlag für Österreich als nicht relevant an. Doch Achtung Vorsicht. Zum Ersten: Wir haben es nicht nur einmal erlebt, dass unsere Regierung dann doch als EU-Musterschüler genau das Gegenteil umsetzte. Zum Zweiten: Wie, hab schon der ehemalige EU-Präsident Jean C. Junker in weinseliger Laune zu: Wir schlagen etwas vor und schauen wie die Menschen reagieren. Kommt nichts setzen wir es um. Falls doch, dann probieren wir es später halt wieder. So läuft der Hase in der EU.

 

Zum Schluss noch zwei Dinge, auf die ich eingehen möchte. Zum Ersten die glorreiche Fachgruppentagung 2023. Auf Grund eines intensiven Sicherheitschecks begann die Tagung mit 70 Minuten Verspätung. Warum wurde uns vorher nichts gesagt und es wäre zumindest eine Entschuldigung an alle Teilnehmer angebracht gewesen. Zum Zweiten hat sich ähnlich wie bei so mancher Ausschusssitzung gezeigt, dass es Kollegen gibt, die weit von einer gewissen Gesprächskultur entfernt sind. Anstatt sich ordnungsgemäß am Podium als Sprecher anzumelden, wurden diejenigen, die sich korrekt verhalten haben, ausgepfiffen oder mit unnötigen Zwischenrufen bei ihrer Rede gestört bzw. unterbrochen. Bleibt nur zu hoffen, dass das nicht die Zukunft unseres Gewerbes ist.

Euer Wolfgang Schlader (11.1.2024)

Bevor ich zu den neuen Fakten komme, hoffe ich, dass viele von euch einen schönen und erholsamen Urlaub mit der Familie hatten und die Batterien (nicht vom E-Auto) wieder aufgeladen sind. Inzwischen habe ich wieder einige Dinge zum Thema E-Auto gesammelt.

 

Neue Fakten zur E-Mobilität

E-Taxi -  Nein, danke!

Es gibt Nachrichten, die hören wir in Dauerschleifen den ganzen Tag und länger. Dann gibt es Nachrichten, die bekommen wir nur einmal zu hören. Das hat auch einen guten Grund. Es sind Fakten, die aufzeigen, dass die zwanghaften Maßnahmen speziell von den Grünen uns mit reiner E-Mobilität (sowie E-Pumpen und Sonstiges) zu beglücken doch nicht das Gelbe vom Ei sind.

Anfang Juli, Nachrichten Radio Wien. Experten machen darauf aufmerksam, dass zwei wichtige Rohstoffe, die überall gebraucht werden, somit auch für Batterien von E-Autos bis 2030 knapp werden. Es handelt sich um Lithium und Kobalt. Was passiert, wenn etwas knapp wird. Genau, es wird noch teurer als bisher.

Am 19.07.2023 gab der VW Konzern bekannt, dass 300 Mitarbeiter ihren Job verlieren, da es zu wenig Nachfrage nach E-Autos gibt. Einige Tage später erfahren wir, dass das österreichische Stromnetz zu schwach ist für den lautstark getrommelten Green-Deal. Wir müssten 45 Milliarden Euro investieren, damit es halbwegs klappt. Fazit: wir werden noch mehr teuren Strom importieren müssen als bisher. Super, schon jetzt kämpfen viele Haushalte mit den enorm gestiegenen Energiekosten. Kurz darauf wird bekannt, dass dem Vernehmen nach die BRD schon jetzt darüber nachdenkt, den Strom zu rationieren, da die dauerhafte Versorgung mit Energie für E-Pumpen, E-Autos usw. nicht ausreicht.

Trotz aller von mir dargelegten Fakten in meinen Artikeln E-Taxi – Nein, danke! plus die neuen Erkenntnisse, die ihr gerade lest, hält die Regierung als auch die Wiener Wirtschaft stur, fast schon hörig an dem Green-Deal fest. In der Ausgabe der Wiener Wirtschaft (15.07.-20.07.2023) lesen wir, dass Österreich von 22 Ländern unter den Top 3 liegt und das somit am besten für den Umstieg auf E-Mobilität gerüstet ist.

Wir lesen, dass Österreich durch hohe Förderungen und den massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur punktet. Mag schon stimmen, ist doch super, oder? Nicht wirklich. Was unter den Teppich gekehrt wird, ist, dass hauptsächlich Großunternehmen wie z.B. die Post in die E-Mobilität investieren. Diese Firmen haben einen großen Vorteil. Das Firmenareal ist groß genug, um für die notwendige Ladestruktur zu sorgen. Doch für uns, den Otto-Normal-Verbraucher im Gemeindebau, schaut die Situation schon ganz anders aus. Deshalb ist die Investition im privaten Bereich noch sehr zögerlich.

 

Ähnlich wie bei Corona gibt es auch zu diesem Thema kritische Aspekte. Am 8.8.2023 bei Servus TV gab der renommierte Wirtschaftsforscher Hans Werner Sinn zu bedenken, dass der totale Ausstieg bis 2035 von Verbrenner-Motoren alles andere als zielführend ist. Warum? Ganz einfach: Das Benzin oder der Diesel, der in der EU nicht verbrannt wird, wird dann halt global verbrannt z.B. in China oder Indien. Weil wir gerade bei China sind. Vor Kurzem hat die Regierung von China verlautbart, dass sie einen eigenen Weg Punkto Klima Ziele gehen werden. Kein Wunder, denn dem Vernehmen nach gehen pro Woche zwei Kohlekraftwerke in Betrieb. 

 

Zum Schluss in eigener Sache, an alle die diesen Artikel bis zum Ende gelesen haben: Nein, es ist keine Verschwörungstheorie. Es sind vom mir penibel recherchierte Fakten. So wie es aussieht sind wir eines der wenigen Medien, die gegen den Strom schwimmen und aufzeigen, die Gründe wie Diktatur tickt.

Euer Wolfgang Schlader (03.10.2023)

Gedanken eines Taxiunternehmers

Erfahrungen aus der Praxis – notwendige Maßnahmen und Änderungen

Meiner Meinung nach haben etliche Kollegen der Fachgruppe vergessen, was ihre Aufgaben als Mandatare sind. Jeder der Fachgruppe inklusive der Obmänner wurden von den Unternehmern und Unternehmerinnen mit ihrer Stimme gewählt, in dem Vertrauen, das jeder einzelne von uns, egal welcher Fraktion, in dieser Periode die besten Rahmenbedingungen für alle Unternehmern zu gewährleisten. Leider ist es zurzeit nicht leicht eine vernünftige Diskussion zu führen, da einige Kollegen denken, dass der Wahlkampf Monate vor der Wahl 2025 schon begonnen hat. 

Ich denke, dass es nicht ganz von der Hand zu weisen ist, dass auch unsere Geschäftsführung die Arbeit von uns allen erschwert. Generell hören wir meist, was nicht geht. Für die Dinge, die jahrelang selbstverständlich waren, braucht unser Geschäftsführer einen eigenen Antrag und dann werden zwei Argumente strapaziert. 


Erstens die gesetzliche Grundlage und das möchte das Haus der WKW (9.Stock) nicht. Wir möchten hören, was geht und wenn nicht, welche Lösung, wie es doch gehen könnte. 
Aber nicht, „tja, da kann man nichts machen“.  

Der nächste Punkt gilt der Geschäftsführung und auch den Obmännern. 
Durch einen Dringlichkeitsantrag unseres Obmanns haben wir bei der Ausschusssitzung im März 2023 erfahren, dass die Fachgruppe 10.000.- Euro für die Erdbebenopfer in der Türkei gespendet hat. Okay, ist in Ordnung. Aber warum wurde darüber nicht informiert, warum wurde keine Imagepflege für unser Gewerbe betrieben, warum wurde es medial nicht vermarket?

Nächster Punkt: Warum haben die starken Fraktionen die Anträge nicht gestellt, die wir eingebracht haben? Tja, so wie es ausschaut sind wir, der Taxiverband, die einzigen, die aktiv sind und daran arbeiten die bestehenden Umstände nicht zu akzeptieren.

Nach dem Motto „Es geht nicht darum, was wir würfen, nein, es geht darum, was wir uns noch gefallen lassen“

Nächstes Versagen der Geschäftsführung: Standplätze werden als Parkplatz missbraucht

Seit dem Parkpickerl in ganz Wien kennen wir das Problem, dass rücksichtslose Lenker (Kollegen wäre falsch) unsere Standplätze als Parkplatz missbrauchen und das oft stundenlang. Gott sei Dank gibt es Kollegen von der Fachgruppe, die im Rahmen der Standplatzüberwachung diese Unart dokumentieren und an die Fachgruppe betreffend Anzeige, ans Verkehrsamt weitergeleitet haben. Siehe da, plötzlich müssen die Kollegen die Anzeigen selbst beim Verkehrsamt einbringen. Warum? Die fadenscheinige Antwort, „damit eine Mitarbeiterin freigespielt wird“. Frage: „Wofür freigespielt?“ während wir bei 33 bis 38 Grad schwitzen und trotzdem für unsere Kunden da sind, genießt die Geschäftsführung samt Personal gut gekühlte Büros und frönt dem Digitalisierungswahn der WKW.


Wenn du heute als Mandatar oder Unternehmer eine Auskunft brauchst, sagt die eine künstliche Computerstimme zu dir: „Wenn Sie Unternehmer sind, drücken Sie die Taste 1 und dann warten…“


Hallo, geht’s noch? Wo bleibt der persönliche Zugang? Die Geschäftsführung samt Personal soll für uns Unternehmer und Mandatare unterstützend da sein, das ist seit Jahrzehnten Fakt.


Wir, der Taxiverband, werden in meinem Namen als Spartenobmann Stellvertreter bei der nächsten Ausschusssitzung diese Fehlentscheidung beenden. Zum Schluss: Ich bin derzeit beim Recherchieren zu meinem Lieblingsthema „E-Taxi nein danke!“


Bis dahin wünsche ich Euch und euren Familien einen schönen Sommerurlaub. (2.8.2023)

Wir brauchen Traditionen und kämpften für den Erhalt dieser

Altspatzen Weihnachtsfeier
Fiakerwallfahrt

Jede Branche hat ihre Traditionen bzw. ein gewisses Brauchtum, überhaupt, wenn sie so alt sind, wie das Wiener Taxigewerbe. Nach dem Ende der sehr fragwürdigen Corona Maßnahmen (überhaupt in Wien) wurde mit seltsamen Argumenten versucht traditionelles Brauchtum von uns verschwinden zu lassen. 
Zum ersten die Altspatzen-Weihnachtsfeier inklusive Tombola im Wiener Rathauskeller. Ich habe dieses Zusammentreffen mit ehemaligen Funktionären und Taxiunternehmern immer als Geste des Respekts und als Danke an alle für Ihren Einsatz in der Vergangenheit gesehen.  Plötzlich verschwunden!


Genauso wie die jährliche Fiakerwallfahrt nach St. Leonhard am Walde zu Ehren unseres Schutzpatrons. Plötzlich verschwunden!
Auf Nachfrage hat mir unser Geschäftsführer erklärt, dass er dafür einen Antrag braucht. Na geh, echt jetzt? Für eine jahrelange Tradition braucht er plötzlich extra einen Antrag. 


Deshalb habe ich bei der Ausschusssitzung im März 2023 im Namen des Taxiverbands den Antrag gestellt, diese Tradition wieder (noch 2023) zu aktivieren. Dieser wurde mehrstimmig angenommen und beschlossen. Genauso sang- und klanglos ist die ExCo, also das monatliche Treffen der Fraktionsführer verschwunden. Es hat somit keinerlei Informationen mehr für uns gegeben. Der Geschäftsführung dürfte entgangen sein, dass das Problem war, dass die Unternehmer, die uns gewählt haben und mit ihrer Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben, die eine oder andere Frage an uns hatten.

Taxiwerbung tut Not!

Was konnte ich antworten? „Sorry, tut mir leid, ich mach mich schlau und melde mich bei dir.“ Dieselbe Antwort musste ich auch Kollegen am Standplatz geben. Ganz toll. Wir Listenerste sind ja nicht gerade unbekannt. Das kann es sicher nicht sein. 
Ein zweiter Punkt war die schon ewig lang versprochene intensive mediale Werbung für die Wiener Taxibranche. Bis jetzt nichts geschehen. Deshalb habe ich bei der Ausschusssitzung am 2.6.2023 im Namen des Taxiverbands zwei Anträge gestellt. Endlich noch vor dem Sommer punkto Werbung in die Gänge zu kommen (angenommen!) und ab sofort das monatliche Treffen der Fraktionsführer (ExCo) wiedereinzuführen. Nach dem Motto 8 Köpfe haben mehr Ideen als drei. Durchs Reden kommen die Leute zusammen. 

Übrigens letztes wurde einstimmig mit Applaus beschlossen.
(22.06.2023)

ALTE STRATEGIE  - NEU VERPACKT 

Nach der Devise: man wird es doch probieren dürfen, werden seit einiger Zeit Gesetze beschlossen die, nachdem sie durchgepeitscht wurden, sich plötzlich als nicht praxistauglich und keinesfalls Verfassungskonform herausstellen.

 

Nicht nur viele unselige Covidgesetze musste der VfGH aufheben, auch andere simple Gesetze fallen, nachdem sie für Verwirrung, Schaden und Ärger sorgten, dem Rotstift des VfGH zum Opfer. Leider zeigen diese unausgegorenen Gesetze auch von einer deutlichen Schwäche der dafür verantwortlichen Juristen in den diversen Ämtern und Ministerien. Darunter leiden die Bürger und das Ansehen der Politik.

 

Diese Panikgesetzgebung ist auch bei der Klimahysterie zu beobachten. Statt mit Bedacht und dem Wissen das die Wissenschaft auch in kurzer Zeit unglaublich schnell Ergebnisse liefern kann, siehe Corona, werden Entscheidungen getroffen, die mit Realität nichts zu tun hat. 

 

Man sollte hinterfragen, wieso die Autoindustrie trotzdem auf diesen Zug aufspringt. Sicher werden sie wirtschaftliche Gründe haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern als die Auto 12-16 Liter Super gesoffen haben, bei 60 PS

Leistung und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Inzwischen haben die Spezialisten der Autoindustrie und die Elektronik wirkliche Wunder vollbracht.  

Das wird auch beim Verbot von Verbrennungsmotoren so sein. Es wird auch sicher weiter an alternativen Antrieben geforscht werden müssen. Weil der alleinige E-Antrieb nicht die Zukunft sein kann. 
 
Politisch motivierte Verbote auszusprechen ist zwar der einfachste Weg, aber auch der schlechteste. Doch vielleicht motiviert diese politische Brachialgewalt zu außergewöhnlichen Leistungen jener, die an sauberer Energie arbeiten.

Besonders dann, wenn gute Einnahmen der maßgeblichen Wirtschaft zu erwarten sind. Denn Geld ist der beste Antrieb bei neuen Entwicklungen. Mit E-Fuel betriebene KFZ können sogar Klimafreundlicher sein als E-Auto. Sagt der ÖAMTC

in seiner Klubzeitung vom März 2023. Das Gezerre über die beste Antriebslösung für KFZ wird uns sicher noch lange begleiten. Nach dem Motto: Folge dem Geld und du weißt wer die Fäden zieht, wird auch dieses Match ausgehen.  


 Übrigens: Stromtanken ist auch nicht die billigste Lösung ein Auto zu betreiben. 
(22.5.2023)

Aktuelle Anträge Fachgruppenausschuss

(27.04.2023)

E- Taxi - Nein Danke!  
Meine Meinung aus der Praxis

 

Die Werbung in den Medien für E-Autos wird immer intensiver. 
Bei Audi heißt es schon, dass der Umstieg auf ein E -Auto eine Charakter Sache ist. 
Erinnert mich irgendwie an Corona. Vielleicht heißt es bald: Wer kein E-Auto fährt, soll am besten Österreich verlassen. Wer weiß. Die grüne Klimapanik wird auch von der EU unterstützt und befeuert, den sie drücken nach Corona auf die nächste Angst Taste. Sie benutzen vorwiegend Jugendliche, die sich auf Wiens Straßen ankleben und somit den Berufsverkehr als auch hunderte Pendler daran hindern, von A nach B zu kommen. In ihren Augen ist jeder Autofahrer ein Ozon Schädling, der schuld daran ist, dass morgen der Planet brennt. 
Unsere Politelite folgt wie immer brav und hörig dem EU Diktat, z.B. dass wir ab 2025 nur mehr  ein E-Auto als Taxi anmelden dürfen. 

 

Schon einmal wurde versucht mit Förderungen und Vorträgen in Autohäusern, gemeinsam mit Wien Energie die Taxibranche als Versuchskaninchen zu benutzen. Obwohl sogar einige Tesla Taxi unterwegs waren (wieviel sehen wir davon heute noch?) war der Erfolg sehr beschieden. Und jetzt? Nach dem Motto: Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt - werden wir per Gesetz gezwungen, diesen unlogischen Weg zu gehen. Wie immer wird auch bei dieser Zwangsbeglückung von den Klimarettern einiges unter den Teppich gekehrt, also verschwiegen. 

 

Die Fakten 

 

Fakt ist: 

Jeder, der sich mit dem Thema befasst, weiß, dass die Erzeugung eines E-Autos der Umwelt wesentlich mehr schadet (inklusive Kinderarbeit siehe Kongo) als der Bau eines Verbrenners. 

Fakt ist: 

Bei Vollbetrieb also Licht, Heizung (Klima), Funk, Taxameter, Dachleuchte und Radio die von den Herstellern angegebene Reichweite sehr zu bezweifeln ist. Da musst du schon abwägen, ob du den Mut hast, auch noch dein Handy zu laden. 

Fakt ist: 

Dass nicht viele von uns ein Haus mit Garage besitzen, wo das Laden kein Problem wäre. Was machen diejenigen von uns, die im 3.,4., 5. Stock wohnen. Wo laden? Denn nicht zu vergessen, auch viele Private müssen am Standplatz ihre Autos laden. Somit - bei derzeit 5500 Taxis ist das reine Propaganda und schlicht und ergreifend nicht umsetzbar. 

Fakt ist: 

Derzeitige PKW sind 12- 15 Jahre in Betrieb sind und danach kannst du dein Auto noch immer verkaufen. Beim E-Auto ist nach maximal 8-10 Jahren die Batterie am Ende und somit ist das Ganze Auto in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Frage: Wer kauft dann noch diesen Schrott? 

Fakt ist: 

Dass bis dato keiner unserer grünen Aktivisten eine Lösung weiß wie die wertlosen Batterien entsorgt werden, wir sprechen hier von hochgiftigen Zusätzen! 
 Das nenn ich wohl durchdachten und nachhaltigen Klima Schutz. 

 

Aber es wird noch besser! Fortsetzung folgt. (13.04.2023)

E-Taxi Nein Danke – die Fortsetzung

Wie das Leben so spielt bekomme ich oft Informationen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Im Oktober 2022 stieg ein Fahrgast in mein Taxi. Auf der Fahrt von 1130 nach 1190 führte er ein Telefonat, das mich veranlasste ihn zu fragen, was sein Beruf ist.

Er ist- Achtung- Fahrzeugtechniker. Logisch, dass mich seine Meinung zum Thema E-Auto interessiert. Er riet mir aufgrund von Fakten, die ich in Teil 1 dargelegt habe ja nicht auf den E-Zug aufzuspringen, schon gar nicht als Taxiunternehmer.

Anfang Jänner folgte das Tüpfelchen auf dem i. Nach kurzer Zeit fragt mich mein Fahrgast ob es stimmt, dass wir 2025 gezwungen werden, auf ein E-Taxi umzusteigen. „Ja, leider“, so meine Antwort. Als Fahrzeugtechniker bestätige er meine Fakten von Teil1. Des Weiteren meinte er, als Fachmann für die Mutter oder Oma, die ihre Kinder zur Schule bringt, zweimal in der Woche zum Einkaufen fährt und vielleicht einmal in der Woche zum Arzt fährt, kann ein E Auto sinnvoll sein.

Doch generell ist ein E-Auto egal welche Marke nicht alltagstauglich, speziell was den Einsatz als Taxi betrifft. Er meinte auch, die Zeiten voll zu tanken und mit Kind und Kegel in den Urlaub sind dann ebenfalls vorbei. Sprich die Mobilität von uns allen wird extrem eingeschränkt. Beim Aussteigen meinte er noch: „Möchten Sie den ganzen Tag in einer fahrenden Mikrowelle sitzen?“ Diese bis jetzt dargelegten Fakten dürften der Ministerin Gewessler entweder unbekannt sein oder es ist den Klimahysterikern egal.

Zum Schluss noch 2 Fakten und spezielle Fragen:

Fakt ist, dass die Schweizer dem Vernehmen nach an Plänen arbeiten, das Laden von E-Autos zu rationieren, da der allgemeine Stromverbrauch auch gefährdet ist. Ähnliche Überlegungen gibt es auch in Deutschland.

Fakt ist, dass einige Garagenbesitzer die Einfahrt von E-Autos verbieten möchten. Warum? Brandgefahr. Erinnern wir uns, dass die Feuerwehr bei uns ein brennendes E-Auto in einem Container lagern musste, da das Löschen unmöglich war.

Eine Frage, mit ganz wenige Hausverstand ist: Jeder mit ein Wenig Hirn weiß, dass der Digitalisierungswahn enorm viel Energie=Strom verbraucht. Hinzu kommt der Verbrauch von Fernsehen, Radio, Handys, Eiskasten, Kochen, Licht, usw. Wir sollen auf E-Bike umsteigen, E-Scooter, Ex-Autos, … Ein Blick auf die Rasenmäher, Staubsauger, Bohrmaschine, Heckenschere usw. wird alles mit Akkus betrieben, die logischerweise geladen werden müssen. Von wo soll die Energie für dieses smarte Leben kommen? Die grüne Lösung ist Atomstrom (vor Jahren Atomstrom nein danke) und Strom von Kohlekraftwerken. Plötzlich grün geworden. Na das ist doch eine tolle Lösung und hinzu kommen tausende die Natur verschönende Windräder. Nur so nebenbei für die Photovoltaik Anlagen und Windräder werden ebenfalls die seltenen Erden benötigt wie für E-Autos (siehe auch Kinderarbeit im Kongo). (2.3.2023)

Standplatz-Schwund

Rotenturmstrasse – Neuer Markt – Eduard Kleinplatz

In den letzten Wochen ist nicht nur mir, sondern auch den diversen Bezirken aufgefallen, dass etliche Standplätze von uns leer bzw. wenig besetzt sind. Das Geschäft geht wieder etwas besser, Gott sei Dank. Leider ergeben sich dadurch einige Probleme. 

Erstens: Private PKW benutzen unseren Arbeitsplatz als Parkplatz. Die Parkschergen, die in den Straßen von Wien sonst mit Adleraugen jede Maus beobachten und fleißig Strafen verteilen, überkommt plötzlich eine Art von kurzzeitiger Blindheit, sonst würden sie handeln und nicht achtlos weitergehen. 

Zweitens: Hinzu kommen Lieferanten aller Art, die zwar meistens in 15-20 Minuten wieder beim Auto sind, doch oft sind es 3 bis 4 Kleintransporter, der Standplatz ist somit verparkt und wir bleiben über. 

Drittens: Die netten Kollegen die zwei Stunden und mehr am Standplatz parken. Es gibt aber auch ansässige Unternehmer die sich das Parkpickerl sparen möchten, sonst würden z. B. in der Leystraße oder Lainz am Platz ihre Taxis nicht 12-14 Stunden dort stehen.

Dem nicht genug, es geht noch weiter. Wie bei dem Umbau der Rotenturmstraße wo das Versprechen der Verantwortlichen punkto unserer Standplätze massiv gebrochen wurde, ist dieselbe Taktik am neuen Markt schlagend geworden. Trotz zweier Hotels weit und breit kein Standplatz. Jeder von uns weiß welchen Standplatz wir früher dort hatten. Doch es geht noch besser. Da der grüne Wahnsinn in Wien immer mehr um sich greift, möchten die Bezirke unsere momentan weniger frequentierten Standplätze für nachhaltige Projekte nutzen und sie dementsprechend verkürzen. 

Aktuelles Beispiel: Standplatz Eduard Kleingasse 1140 Wien. Es wurde vom Bezirk beschlossen, (ohne uns zu fragen) den Standplatz um drei Taxis zu verkürzen. Warum? Tja, das grüne Wien braucht genau dort noch mehr Radständer, Platz für die tollen E-Scooter samt einer Ladestation sowie Werkzeug für die Radler. Geht’s noch? 

Gefordert – erreicht!


Bei der Ortsverhandlung von der wir doch Wind bekommen haben ist es uns (Obmann Kautzner und mir) mit viel Geduld, Fakten und Diplomatie gelungen, dass nur ein Taxi diesen Plänen zum Opfer fällt und wi9r somit nur einen Standplatz verlieren.
  

Wie man ganz offensichtlich sieht wird nicht nur beim Tarif unser Gewerbe behindert. (13.02.2023)

Wolfgang Schlader

Verband der Österreichischen Taxiunternehmer 

Straße der Wiener Wirtschaft 3/5.Stock 

1020 Wien 

 

Tel. Nr.: 01/ 715 49 80 

E-Mail: [email protected]